Während bis vor wenigen Jahren die Stellenmärkte in Tageszeitungen die wichtigste Informationsquelle auf der Suche nach einem Job waren, haben die Stelleninserate mittlerweile durch das Internet große Konkurrenz bekommen. 
Mit den sozialen Netzwerken nahm das Tempo im Recruitment zu. Noch gibt sich ein Großteil der Unternehmen aber verhalten, was den Einsatz von Social Media betrifft. 12,7 Prozent schalten regelmäßig Stellenanzeigen bei Xing, so ein Ergebnis der Studie “Recruiting Trends 2011” unter den Top 1000 der deutschen Unternehmen. Twitter (7,5 Prozent), Facebook (6,8 Prozent) und LinkedIn (6 Prozent) steigen bei Personalverantwortlichen in der Relevanz. Das wichtigste Medium für die Veröffentlichung von Jobangeboten sind derzeit allgemeine Online-Jobbörsen wie Stepstone oder Monster.
Nichtsdestotrotz etablieren sich Social Networks als dritte Säule bei der Mitarbeitersuche. Dem Zusammenspiel von Unternehmenskommunikation und Personalarbeit wird dabei noch viel Beachtung zu schenken sein. Kommunikativ kann die Arbeitgebermarke durch zahlreiche Maßnahmen unterstützt und weiterentwickelt werden.
Mindestens genauso wichtig wie für die Mitarbeitersuche ist das Web mittlerweile für die Recherche von Bewerbern. Allerdings tritt hier bald das überarbeitete Beschäftigtendatenschutzgesetz in Kraft, das die Recherche abseits von Jobportalen verbietet.