Wenn sich Unternehmen im Web 2.0 engagieren, entsprechende Plattformen intern wie extern nutzen und darin auch investieren, spricht die Fachwelt von “Enterprise 2.0”, von Unternehmen also, die beispielsweise soziale Netzwerke (Xing, Facebook), Corporate Blogs, Wikis oder auch Microblogging-Dienste wie Twitter ganz selbstverständlich in ihre Geschäftsprozesse integriert haben. Eingeführt wurde der Begriff von Andrew McAfee, Wissenschaftler und Marktforscher beim Center for Digital Business in der MIT Sloan School of Management.
Tim O’Reilly wiederum hat den Begriff “Web 2.0” geprägt. “Das zentrale Prinzip hinter dem Erfolg der Giganten aus der Web-1.0-Ära, die überlebt haben, um nun die Web-2.0-Ära anzuführen, scheint zu sein, dass sie sich die Stärke des Web zu Eigen gemacht haben, die kollektive Intelligenz zu nutzen”, schreibt er in einem Aufsatz.
Eine entscheidende Frage vor dem Einsatz von Web-2.0-Instrumenten ist die nach der Unternehmenskultur. Eine offene, kommunikative Kultur ist die Voraussetzung für den Erfolg von Enterprise 2.0. Zentraler Erfolgsfaktor ist eine klar konzipierte Social-Media-Strategie. Die Beobachtung der eigenen Reputation im Web 2.0 ist die Mindestvoraussetzung für Unternehmen. Das Motto für die unternehmerische Nutzung von Web-2.0-Werkzeugen heißt: Aktionismus vermeiden, aber Chancen nutzen.
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